Im Anhang die aktuelle Verbreitungskarte zur Myxomatose in NÖ. Die tatsächliche Verbreitung ist jedoch sehr wahrscheinlich größer, da die Ergebnisse des FIWI meistens erst einige Wochen später vorliegen. Morgen, den 08.08.2025, um 11:00 Uhr wird ein Fragebogen zur genaueren Erhebung der Myxomatose-Verbreitung an alle Hegeringleiterinnen und Hegeringleiter versendet. Dem Fragebogen wird ein aktualisiertes Infoblatt mit geringfügigen Anpassungen beigefügt sein.
Die Einsendungen an das FIWI sollen von nun an aufgrund des großflächigen Myxomatose-Vorkommens auf Hegeringebene statt Revierebene durchgeführt werden. Die bereits existierenden Maßnahmen bezüglich der Hundeprüfungen werden deshalb nun auf Hegeringebene empfohlen:
Ausschnitt aus dem Infoblatt: „In betroffenen Hegeringen ist auf jegliche Hundearbeit (ausgenommen Nachsuchen) sowie auf die Durchführung von Hundeprüfungen zu verzichten. Ebenso sollte kein Schleppwild eingesetzt oder aus diesen Hegeringen verbracht werden.“
Weitere generelle Aktualisierungen im Infoblatt zusammengefasst zur Info:
- Neu befallene Hegeringe, in denen bislang kein Myxomatose-Vorkommen registriert wurde, werden gebeten, weiterhin Feldhasen und/oder Wildkaninchen zur Beprobung einzusenden. Die Einsendung eines Feldhasens und/oder Wildkaninchens mit Verdacht auf Myxomatose pro neu befallenem Hegering ist dabei ausreichend.
- In den Bezirken Tulln und Korneuburg sind aufgrund des bereits großflächig festgestellten Myxomatose-Vorkommens keine weiteren Einsendungen erforderlich.
- Hegeringe mit bereits positiv getesteten Tieren werden gebeten, auf weitere Einsendungen zu verzichten, damit Tiere aus noch nicht erfassten Hegeringen rascher untersucht werden können.
- Die fachgerechte Beseitigung von verendeten Feldhasen und Wildkaninchen über die TKB-Sammelstellen ist weiterhin durchzuführen und sämtliches Fallwild in JIS Online einzutragen.
